Indonesien


 

 

Java- u. Balirundreise

 

Dauer : 4 Wochen

Reisezeit : Mai – Juni 2002

Beginn in Jakarta

Jakarta,

Hier wohnten wir knapp eine Woche bei Ake u. Heike (Freunde von uns),welche beruflich in Indonesien sind.

Eine Stadtrundfahrt mit Besuch des Nationalmuseums (4 Stufen am Eingang),Friedensplatz,Rathaus,Hafen usw.

sollte man mit einem Guide machen.

Von Jakarta nach Bogor über eine gut ausgebaute Straße,ca. 2 Std Fahrzeit.

Für den Botanischen Garten von Bogor sollte man sich ruhig einen halben Tag Zeit nehmen.

Es gibt viel zu sehen ,von Bonsai bis Mamutbaum,tausende blühende Blumen und Wiesen,die zum Picknick einladen.

Weiterfahrt nach Bandung. .

 

Prambanan

Am folgenden Tag besuchten wir den Tempel Prambanan ,auch hier führen mehrere Wege fast ganz um denTempel .Anschließend gings zur Batikfabrik u. Silberschmiede.Sehr schöne Arbeiten aber mit einem gewissen Verhandlungsgeschick kann man Vieles beim Straßenhändler günstiger kaufen.

Danach stand der Sultanspalast auf dem Programm.

Von einem deutschsprachigen Guide ließen wir uns alles zeigen und erklären, Er mußte auch hier und da mal mit anpacken weil nicht alles stufenlos erreichbar war.

Später ließen wir uns mitten in der City absetzen und erkundeten dann auf unsere Weise die Stadt.

Hier gab es sogar eine Art Bürgersteig welcher so breit war daß er von Rikschafahrern,Pferdekutschen,Fußgängern und fliegenden Händlern gemeinsam genutzt wurde.

Abends gingen wir chinesisch essen.Das Restaurant nur zwei Gebäude rechts von unserem Hotel gelegen (gut,reichlich u. preiswert),geht man noch 50 Meter weiter kommt man auf eine Brücke von welcher man einen schönen Blick hoch zumVulkan Merapi und runter zur Altstadt hat.

Am nächsten Morgen gehts weiter nach Trawas Hotel Grand Travas,am Eingang 4 Stufen ansonsten Rampen.

Hier endlich eine Dusche,jedoch Türbreite zur Dusche ca 60 cm ,zum Glück sind Transitrollen am Rolli.

Nachts um 1 Uhr heißt es aufstehen wir wollen den Sonnenaufgang am Bromo sehen.

Aussichtsplattform am Bromo - Beim Essenverkäufer gabs Fleischkloßsuppe

Die Luft war mit ca 8° angenehm kühl aber es ging schnell aufwärts.

Die Aussicht von der Plattform zu den Vulkanen war klasse (Die Straße etwas holprig aber zum Aussichtspunkt keine Stufe)

Zurück im Hotel mußte wir erst mal schlafen danach am Pool relaxen mit Blick auf Vulkan.-

Penanggungnan.Die Umgebung des Hotels ist zwar sehr schön aber auch sehr hügelig.

Tags drauf fahren wir zum Flughafen von Surabaya, ich war bestimmt der erste Rollstuhlfahrer welcher von Surabaya aus weggeflogen ist.Niemand vom Personal wußte so recht wie ich ohne laufen zu können, in meine Sitzreihe komme,mit meheren Trägern gelang es jedoch mich auf den nächstbesten Sitz zu verfrachten.

In Denpasar auf Bali hatten sie schon mehr Erfahrung.

Bali

 

 

Übernachtung im Hotel Papandayan - in der 5.Etage sind die Zimmer Rollstuhlgeeignet aber keine Dusche sondern Badewanne.Mit dem Lastenaufzug ins EG dann weiter mit dem normalen Lift. Der Frühstücksraum ist über 2 Stufen zu erreichen.

In Bandung gibts nette Geschäfte die zum Shopping einladen,zu empfehlen ist das Cafe’French Bakery in der Jl. Braga 35 es sind aber 2 Stufen am Eingang.

Die Bürgersteige,falls vorhanden kann man meistens wie auf ganz Indonesien vergessen.(zu hoch,kaputt,Absätze drin usw.)

Ausflug zum Vulkan Tangkuban Prahu .

Man fährt mit dem Auto bis zum Kraterrand von hier aus hat man einen tollen Blick auf den Hauptkrater welcher zum teil mit Wasser gefüllt ist,hier und da dampft es und es riecht nach faulen Eiern.

Weiter gehts durch Teeplantagen zu den heißen Quellen von Ciater (am Eingang 1 Stufe)Wer möchte kann ein Bad im Schwefelwasser nehmen..

Am nächsten Tag gings weiter nach Baturaden,Übernachtung im Hotel Queen Garden. Zimmer ähnlich wie oben,Eingang über steile Rampe.

Von den Gebeten aus der nahen Moschee geweckt gehts weiter.

 

Eine kleine Geschichte die man nur als Rollstuhlfahrer erlebt

Abseits der Hauptreiserouten liegt zwischen Garut u. Tasikmalaya das Dorf Kampung Naga.Vom Parkplatz aus nur über zahlreiche Stufen zu erreichen.Ein Dorf mitten in Reisfeldern an einem Fluß gelegen.Man glaubt hier sei die Zeit stehen geblieben.

Als meine Freundin dieses Dorf besuchte,wartete ich mit unserem Guide auf dem Parkplatz,hier gab es zwei Bars und ein Souvenierladen.Mit meiner kalten Cola in der Hand beobachtete das Treiben auf dem Platz.Ich sah daß Ari unser Guide sich sehr angeregt mit einem Dorfbewohner unterhielt.Kurze Zeit später kam er auf mich zugestürmt und erzähte mir daß es in der Nähe einen Doktor gibt welcher einen Holländer der in einer ähnlichen Situation gewesen wäre wie ich,wieder zum Laufen gebracht hätte.Ich sagte daß ich daran nicht glaube und daß ich auch keinen Cent dafür ausgeben würde.Er zahle alles und wir mußten schließlich zu Dr. Baban.

Dort angekommen,an den Wartenden im Vorzimmer vorgelassen (was mir sehr unangenehm war)gings zum

"Behandlungsraum".Nachdem er die Zehen gedrückt,das Bein massiert und den Rücken abklopft hatte kam er zum Entschluß daß ein von ihm zusammengemixtes Pulver helfen könnte.

Ausgestattet mit 28 Tütchen,und ca.20 Euro leichter verließen wir das Geschehen.

Da Ari bezahlte,versprach ich ihm täglich meine Medizin einzunehmen und falls eine Veränderung eintreten sollte,würde ich ihm sofort Bericht erstatten.Das Zeug schmeckte scheußlich aber ich hielt durch.

Ich werde mich bei ihm mal melden,einfach so,weil er ein netter Kerl ist.

Heute,Fahrt zum Ding Plateau. 2000 mtr. hoch ,auf einer vulkanischen Fläche stehen die Ruinen eines im 7.Jahrhundert erbauten Hindu-Tempels.(Vom Parkplatz zum Tempel ca 100 mtr und 3 Stufen zu überwinden)

Nächste Station Tempel von Borobudur .Auf einem gut geteerten Weg kann man den Tempel mühelos umrunden. Für Fußgänger ist es ein Muß die 7 Terassen (Letzte auf 42 mtr) zu ersteigen.

Gegen Abend Ankunft in Yogakarta. Hotel Santika.Ausstattung wie oben.

die hektische,von Menschen und Fahrzeugen überfüllte Hauptstadt Indonesiens.


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